Trauma

zu viel - zu schnell - zu plötzlich

Wenn das Bewältigungssystem eines Menschen vollkommen überfordert ist und dieser sich hilflos und überwältigt fühlt, z.B. bei einem Unfall, Erfahrung von physischer oder psychischer Gewalt, ist eine traumatische Reaktion die Folge.

Durch das Trauma kann das Nervensystem überaktiv werden, was zu nachfolgenden Symptome  führen kann:
KAMPF- / FLUCHT-VERHALTEN

- Tendenz zu Angst oder Panikattacken
- Übertriebene Schreckreaktionen
- Wutausbrüche
- Unfähigkeit, sich zu entspannen oder zu schlafen

Das Nervensystem kann jedoch auch den parasympathischen Anteil zu sehr hochfahren, was sich wie folgt zeigt:
Freeze, Dissoziation - ICH KANN NICHT

- Tendenz zur Depression
- Abwesenheiten
- Das Gefühl nicht lebendig zu sein
- Apathie
- Antriebslosigkeit
- Lethargie
- Erschöpfung


Im Trauma sind beide Anteile des Nervensystems überstimuliert - beide Systeme, der Parasympathikus und der Sympathikus sind aus dem Gleichgewicht.

Um das Nervensystem wieder auszugleichen, arbeite ich mit Techniken aus der Traumatherapie nach Peter Levine sowie mit Erkenntnissen aus der Polyvagal-Theorie nach Stephen W. Porges. Mit verbaler Begleitung und Einbzug der Körperwahrnehmung führe ich die Klienten langsam und sanft aus der gebundenen Trauma-Energie. Die gebundene und blockierte Energie löst sich auf und steht für die gesunden Anteile wieder zur Verfügung. Es entsteht eine gesunde Balance zwischen Aktivität und Passivität. Langjährige Blockaden und Belastungen können sich lösen und eine ganz neue Lebensqualität eröffnen.